Ausschnitte diverser Presseartikel:

Weidener Max-Reger-Tage

Stampfen, Lachen und Schreckensrufe inklusive
Neue Musik mit Altistin Prof. Maria Kowollik und Flötist Martin Seel

(...) lebendige Musik des 20. Jahrhunderts, die spielt, experimentiert, nach neuen Ausdrucksformen sucht und dabei unter anderem den Facettenreichtum der menschlichen Stimme und der Flöte findet. (...) Solistisch entführte Seel in fremde Klangwelten. In die Welt fernöstlicher Ahnenbeschwörung mit Toru Takemitsus "Voice" für Flöte solo, in das experimentelle Zusammenklingen von Flöte und menschlicher Stimme i Wolfram Grafs "Cantus III" für Baßflöte solo. (...) Begeisterter Applaus für diesen Reger-freien, aber musikalisch erfahrungs-reichen Abend...

Andrea Prölls, "Der neue Tag" - Kultur

Reger im zeitgenössischen Klanggewand
Flöten-Rezital mit Martin Seel und Uraufführung von Wolfram Grafs
"Rege(r) Klänge"

(...) Denn was Martin Seel in dieser Matinee bot, war zum einen ein abwechs-
lungsreicher Streifzug durch die Musikgeschichte, der von Barock bis in die unmittelbare Gegenwart reichte (...) zum anderen wusste Seel nicht nur mit tadellosem Spiel, sondern auch mit Moderationen zu unterhalten. (...) ein interessanter wie unterhaltsamer Sonntagvormittag, der mit reichlich Applaus belohnt wurde.
Andrea Prölls, "Der neue Tag" - Kultur

Konzertreihe "Orgelmusik in der romanischen Martinskirche Sindelfingen"

Herausragender Flötist

(...) die selten zu hörende Baßflöte lotet in "Dämmerschein" von Wolfram Graf Zwischenreiche von Ton und Geräusch aus, flüchitige, ins Nirgendwo verschwindende Luftschleier, gehackt-percussive Tonfetzen vermählen sich mit orakelnd-flüsternden Basstönen zu einer Komposition, die trotz Experimentierfreude nichts gezwungen Avantgardistisches hat, sondern die Kirche mit magisch-misteriöser Aura auflädt. (...) sonnig und beseelt von scheinbar französisch-ländlichem Humoresprit das dritte Sindelfinger Konzert von Graf für Flöte und Orgel, spielfreudige Virtuosität im Geiste der Frühklassik prägte die Hamburger Sonate von C.P.E.Bach für Flöte und Orgel.

Bernd Heiden, Sindelfinger Zeitung

Eine Hommage an die Flüchtigkeit

(...) Das Konzert endete mit Wolfram Grafs drittem "Sindelfinger Konzert", einem neoklassizistisch funkelnden Werk, das vom Flötisten im langsamen Mittelsatz große Intervallsprünge verlangt. Mt dieser Komposition wurde der Bogen zum Anfang des Konzertes geschlagen, denn wie in der Sonate von C.Ph.E. Bach herrschte auch hier pure Spiellaune, von den Musikern hinreißend umgesetzt: Für Graf wie Seel ist Virtuosität kein Selbstzweck, sie wollen den Geist der Komposition treffen. Lang anhaltender Applaus und eine Zugabe: Es war ein Konzert von besonderer Schönheit ...

Jan Renz, "Böblinger Bote" - Kultur

Tage der Neuen Musik Bamberg

Bamberg erlebt die Vielfalt der Neuen Musik

(...) Stefan Werrens "Articlations" stellten pedalsatte Cluster und hartes Martellato mit schrillem Tremolo der Flöte gegenüber. Martin Seel wusste mit der bisweilen schneidend lauten Piccoloflöte ebenso zu gefallen wie an der Bass- flöte (..) Das Publikum war begeistert, die Akustik passte gut. Die 12. Tage der Neuen Musik führten einma mehr die Vitalität und Spannbreite zeitgenössischen Komponierens vor.

Jürgen Grässer, "Fränkischer Tag" - Kultur &nb

Zauberhaftes im Stoffwerk

"Magic" - Martin Seel und Chie Honda spielen Klassisches bei ihrem Gastspiel im Helmbrechtser Stoffwerk Haedler

(...) Das Motto des Abends galt vielmehr dem zauberhaften Klang, den Martin Seel seiner Querflöte entlockte, wobei ihn seine kongeniale Partnerin Chie Honda als Virtuosin am Klavier einfühlsam begleitete. Neben einer Mozart-Sonate war der Zyklus "Von der Wiege bis zur Bahre" von Carl Reinecke, die Suite von Benjamin Godard, die "Serenade an die Sterne" von Cécile Chaminad und die Carmen-Suite von Francois Borne zu hören. (...) Die Besucher des Konzertes forderten Zugaben, mit denen sich die beiden Künstler von einem begeisterten Publikum in Helmbrechts verabschiedeten.

Frankenpost